Amsterdam

Nie vergessen. Oft belacht. Eine Episode in Holland. Mit Freund Mäc in Amsterdam. Lässig schlenderten wir durch ein belebtes Shoppingcenter. Vor uns zwei junge Frauen. Recht ansehnlich. Nahe genug konnten wir hören, dass sie Deutsch brabbelten. Aus Erfahrung wusste ich, dass deutsche Frauen im Ausland die Bekanntschaft von Ausländern bevorzugen. So mutierten wir eben kurzerhand zu Ausländern. Zu Engländern. Umgehend unterrichtete ich Mäc von meinem Plan.
„Wir hauen die beiden jetzt an. Und machen auf Engländer, die kein Wort Deutsch sprechen. Wenn wir beide uns miteinander unterhalten, reden wir immer sehr schnell. Ab und zu ein deutliches Wort genügt. You, yes oder okay langt. Manchmal ein ‚ing‘ wäre auch nicht schlecht. Überlass die meiste Rederei mit den Frauen mir. Mein Englisch ist besser“. Weiterlesen

Desiree, die Atombombe

Eine wahre Fundgrube für Erlebnisse der Kategorie erotische Kurzgeschichten bietet der Urlaub. Zeitlich begrenzter Urlaub erlaubt selten etwas von Dauer. Abhängig von Alter, Reife oder Gesundheit ist die Motivation für Reisen in ferne Länder verschieden. Erschöpfte Menschen suchen Erholung vom Alltagsstress. Reife Menschen bevorzugen Land, Sitten und Leute zu erforschen. Überwiegend junge Menschen sind begierig auf Abenteuer.
Ein Urlaub in jungen Jahren. Ein Urlaub also, der Abenteuer bringen sollte. Weiterlesen

Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben

Auf Janni folgte nach gebührend langer Trauerphase Bärbel. Zwei, drei Fehlgriffe im Verlauf der Trauerphase überzeugten mich, dass in Germany kein annähernd süßes Meisje wie Janni zu finden sei. Immer wieder zogen Bilder mit Janni vor meinen Augen auf. Grund genug, dass die Fehlgriffe nie von langer Dauer waren. Dennoch war die Zeit mit ihnen keine verlorene Zeit. Ich hatte gelernt, wie und wann Komplimente angebracht waren. Ein erklecklicher Vorrat an Witzen und Anekdoten brach bei Bedarf das Eis. Ich war sozusagen auf Abruf in der Lage, zum Entertainer zu mutieren.
Ja, und dann sah ich sie. Sah Bärbel. Wir verdienten beim selben Arbeitgeber, der Deutschen Bank, unsere Brötchen. Sie als Bankkauffrau. Ich als Lehrling. Das zierliche, attraktive Modepüppchen kreuzte zur Arbeit im eigenen Porsche auf!! Ich mit der guten, alten Straßenbahn.
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Mit Löffel ging es auch

Ach ja, Marianne. Immer wieder gerne denke ich an die Zeit mit ihr zurück. Offiziell waren wir kein Paar. Heimlich umso intensiver, umso heftiger. Sie war verheiratet, ich verlobt. Als Gäste derselben Stammkneipe waren wir das, was allgemein mit flüchtigen Bekannten bezeichnet wird. Marianne war eine Frau für den wahren Kenner. Lange, rotblonde Haare, Antlitz mit asiatischem Einschlag. Schlank mit vollen Rundungen, wo sie sein sollen. Und mit fantastischen Beinen. Für mich, bekennender Beinfetischist, Grund genug, zu sabbern, was das Zeug hielt, sobald sie an der Seite ihres Mannes das Lokal betrat. An dieser Stelle zum besseren Verständnis vorab eine Erläuterung. Meine Stammkneipe war gleichzeitig das Vereinslokal des Fußballklubs, in dem ich aktiver Spieler war. Natürlich blieb Mariannes Attraktivität meinen Mitspielern nicht verborgen. Anlass genug, sie nach jedem Sieg zu animieren, an der üblichen Feier teilzunehmen. Aus purer Höflichkeit mit Anhang. Weiterlesen

Ist das wirklich möglich?

Mit 68 wurde es höchste Eisenbahn, eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen.
Die für den Rest meines Lebens von Bedeutung sein konnte. Ich stand vor der Wahl, entweder Selbstversorger zu bleiben. Oder mich ernsthaft um eine Lebenspartnerin zu bemühen.
„Nein, mein Junge, den Anblick kannst du keiner Frau mehr zumuten“, informierte ich mein Spiegelbild. Was ich da im Spiegel kritisch musterte, war ein Mann, der von einem ausschweifenden Leben gekennzeichnet worden war. Kratertiefe Falten hier, dort, da hinten. Hängesäcke unter beiden Augen. Keine Spur mehr von dem, was vor Jahren noch Muskeln waren.
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Der Weg des Fritz K.

Das ist eine Leseprobe aus “Der Weg des Fritz K.“

Der Weg des Fritz K. - Cover
Unter dem Erdreich verstand Fritz Korn die Welt nicht mehr. Wie, verdammt noch mal, konnte das wahnsinnige Pärchen da oben an Einzelheiten aus seinem Leben gelangt sein?  Hatten sie ihn tage-, wochen- oder monatelang beschattet? Vielleicht sogar einen Privatdetektiv beauftragt. Doch warum? Weshalb sollte jemand ausgerechnet an ihm und seinem Leben interessiert sein?
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Zwei plus zwei macht nicht immer vier

Das ist eine Leseprobe aus „Zwei plus zwei macht nicht immer vier“

Zwei plus zwei macht nicht immer vier - Cover

Angeekelt flüchtete sie ins Bad. Dort, wo sie schon x-mal eine heiße Dusche genossen hatte. Doch nie, wenn der Vater sich in der Wohnung aufhielt. In letzter Zeit hatte er angefangen, ihr nachzuspionieren. Tauchte auf, wenn sie sich an- oder auszog.

Scherzte über die zarten Rundungen, die allmählich ihren Körper veränderten. In der Hoffnung, ungestört zu bleiben, schlüpfte sie aus Shorts, T-Shirt und Slip. Und wusch sich unter den Achselhöhlen und zwischen den Beinen.
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40 Kilo Liebe pur

Das ist eine Leseprobe aus 40 Kilo Liebe pur 😀

Ein kurvenreicher Weg. Sammie verschwand hinter einer scharfen Biegung.
War meiner Kontrolle entzogen. In mein Blickfeld trat ein Mann. Aus der Richtung, in der Sammie verschwunden war. Der Mann war allein, ohne Hundebegleitung. Seine Miene, seine Haltung sagte alles. Sagten mir, was zum x-ten Mal folgen würde. Der Kerl war sichtlich wütend. Wütend wegen eines Hundes, der nicht angeleint war. Das ging doch nicht! Wozu gab es Vorschriften, klar und eindeutig. Jemand der Vorschriften nicht beachtet, kann kein guter Deutscher sein.
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