Über mich

Das bin ich

Meine ersten 33 Lebensjahre

33 Jahre lang prägte mich meine Heimatstadt. 1941 verließ ich in Köln mit lautem Krähen den mütterlichen Bauch. In Köln wurde ich getauft. In Köln ging ich zur Schule. In Köln wurde ich konformiert. In Köln hatte ich den ersten Sex. In Köln besuchte ich erfolgreich die Uni. In Köln heiratete ich. In Köln wurde ich Vater. In Köln lernte ich, einen Ball zu kicken. Und, wie konnte es anders sein, in Köln wurde ich Mitglied des einst so stolzen 1. FC Köln.

Wechsel in ländliche Gefilde

Im Alter von 34 jugendlichen Jährchen zog es mich ins Bergische Land nach dem idyllischen Seelscheid. Grund war elterliche Fürsorge, die meiner Frau und mir riet, Sohn und Tochter in ländlichen Gefilden aufwachsen zu lassen. Da mit meinen Kickkünsten inzwischen kein Blumentopf mehr zu gewinnen war, verlegte ich meine sportlichen Betätigungen an die Tischtennisplatte. Wurde Mitglied im ortsansässigen TSV Seelscheid. Das Spiel mit dem Zelluloidball war faszinierend genug, um ihm bis heute, im Greisenalter von 71 Jahren, treu zu bleiben.

Vorruhestand

Dass ich nach 35 Berufsjahren freiwillig in den Vorruhestand trat, war die beste Entscheidung meines Lebens. Erstens bestätigte sich, was ich schon lange wusste: Ich war der geborene Rentner. Zweitens konnte ich mir endlich einen lang gehegten Wunsch erfüllen: einen Hund.

Meine Hunde Samie und Gina

Die Golden Retriever Hündin Samie entpuppte sich als Goldstück mit fünf Sternen. 12 Jahre konnte ich nicht genug von dem 4beinigen Mädchen bekommen, das als Welpe in mein Leben trat. Dass es nicht mehr als dürftige 12 Jahre wurden, lag nicht an mir. Ich hätte meinen rechten Arm geopfert, wenn ich Samie damit hätte retten können. Aber die Geißel Krebs ließ nicht mit sich handeln. Samie musste eingeschläfert werden. Um meiner unendlichen Trauer ein Ende zu bereiten, drückte mir meine Tochter einen neuen Hund, die Mischlingshündin Gina, aufs Auge. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass das der einzig richtige Weg war, mich aus depressiven Stimmungen zu befreien.

Der Weg zum ‚Autor‘

Nachdem ich mich mit Samies Nachfolgerin Gina angefreundet hatte, setzte ich mich hin und verewigte Samies Lebensgeschichte in Form eines Buches. Das für meine Erinnerung gedachte Werk wurde von Nachbarn, Freunden und Familienmitglieder mit Lobeshymnen überschüttet. Überrascht von der positiven Resonanz ließ ich dem ersten Buch kurzerhand ein zweites folgen. Die Tatsache, dass mein privater Leserkreis wiederum nicht mit Lob sparte, ermutigte ich mich, meine Freizeit dem zu widmen, was mir mittlerweile Spaß macht. Bücher schreiben.

Was ich bis dato verfasst habe

Dass ich mich nicht auf Tierbücher beschränkte, war meinem Ehrgeiz anzukreiden. Ich wollte einfach sehen, ob ich in der Lage war, spannende Krimis, lustige Storys und ganz normale Romane zu schreiben. Da meiner kölschen Mentalität ein locker flockiger Schreibstil entgegenkam, musste zwischendurch zur Erholung ein Buch, das einen pornografischen Touch hatte, einfach mal sein.